| Tunnelübung im Ganzsteintunnel
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| Text: BI d.V. Sturm / Foto: BI d.V. Sturm und filmen.at | Übungsannahme: Tunnelübung im Ganzsteintunnel | ||||||||||
Am
Abend des 13.03.2009 wurde in der generalsanierten Tunnelröhre
des Ganzsteintunnels in Mürzzuschlag auf Basis und Grundauftrag
gem. Straßentunnelsicherheitsgesetz eine Großübung
durchgeführt. Um ungefähr 19:00 Uhr begann die Übung mit einer Besprechung der Verantwortlichen von Asfinag, Land Steiermark Kat. Abteilung, BH Mürzzusschlag, Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz. Dabei wurde über die neu installierten Einrichtungen und über den Übungsverlauf gesprochen. Durch anschließendes Betätigen der Brandmeldetaste vom Ingenieurbüro Laabmayr welches auch die Übung protokollierte, im Tunnel wurde der Alarm ausgelöst. Über die Tunnelwarte Mürzzuschlag wurde Florian Mürzzuschlag verständigt. |
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Im ersten Teil der Übung
wurde ein Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand angenommen. Gemäß Tunnelalarmplan wurden die Tunnelbereitschaften Feuerwehr Mürzzuschlag, Spital/Sem. Und Steinhaus/Sem. durch Florian Mürzzuschlag alarmiert. Um die Übung so wirklichkeitsnah wie möglich darstellen zu können, wurden die Einsatzkräfte vorab nicht über die Aufgaben informiert. |
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Es wurden nach der Einfahrt
in die Tunnelröhre in Fahrtrichtung St. Michael mehrere Autos zurückgelassen
- teilweise versperrt und ohne Schlüsse, damit ein Zufahren nicht
mehr möglich war. Auf der gegenüberliegenden Tunnelseite in
Fahrtrichtung Seebenstein wurde vor dem Querschlag ein Verkehrsunfall
vorbereitet. |
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Der Atemschutztrupp musste
sich also zu Fuß zum Einsatzort aufmachen. Die ganze Tunnelröhre
in diesem Abschnitt wurde mittels Rauchbomben vernebelt um die Belüftung
zu testen und um ein möglichst echtes Einsatzbild zu bekommen.
Nachdem der Atemschutztrupp bis zu den Fahrzeugen vorgedrungen war musste
er von den Feuerlöschnischen im Tunnel eine Schlauchleitung legen,
damit die Brandbekämpfung durchgeführt werden konnte. Herumirrende
Fahrzeuglenker (welche von der Feuerwehrjugend Mürzzuschlag dargestellt
wurden) wurden aus dem verrauchten Bereich gerettet. Dabei wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Der Atemschutztrupp - welcher immer aus 3 Mann besteht - verständigte den Rettungstrupp der Feuerwehr Steinhaus. Mittels Korbtrage wurde der Feuerwehrmann von der Feuerwehr Steinhaus gerettet und aus der Tunnelröhre getragen. |
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Im zweiten Teil der Übung
wurde ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen in den Fahrzeugen angenommen.
Dabei ist es zu einem Zusammenstoß eines LKW mit einem PKW gekommen.
Die Jugend der Feuerwehr Mürzzuschlag wurde hierzu vom Roten Kreuz
Mürzzuschlag mit verschiedenen täuschend echten Verletzungen
versehen. |
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Nach der Alarmierung über
die Einsatzleitung, welche vor dem Westportal von der Feuerwehr Mürzzuschlag
und Hönigsberg errichtet wurde, ist die Feuerwehr Mürzzuschlag
mit 2 Fahrzeugen über die Notzufahrt Steingraben in die Tunnelröhre
eingefahren. In den verunfallten Fahrzeugen befanden sich mehrere Personen,
welche mittels Spreizer und Bergeschere aus den selbigen befreit werden
mussten und an das Roten Kreuz zur weiteren Behandlung durch den Notarzt
und seinen Helfern übergeben wurden. Das zweite Fahrzeug der Feuerwehr
Mürzzuschlag wurde zum Brandschutz und Ausleuchten der Tunnelröhre
eingesetzt. |
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Um ungefähr 22:00
Uhr wurde der geräumte Tunnel wieder von den Einsatzkräften
freigegeben. |
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