Waldbrand am Kaiserstein

Am 06.Mai 2026 kam es im Bereich Kaiserstein in der Mürzzuschlager Au aus noch ungeklärter Ursache zu einem Waldbrand.
 
Um 21:58 ging die Alarmierung für Freiwillige Feuerwehr Mürzzuschlag mittels Sirenenalarm ein. Da während der Anfahrt bereits ein deutlicher Feuerschein zu sehen war, wurde umgehend auf Abschnittsalarm für die Feuerwehren Langenwang, Hönigsberg und Spital am Semmering erhöht.
 
Die Brandbekämpfung wurde umgehend von zwei Seiten gestartet. So wurden vom Bereich Mürzzuschlager Au mehrere Löschleitungen gelegt, die Wasserversorgung konnte rasch von der neben verlaufenden Mürz sichergestellt werden. 
 
Parallel wurde Bergseitig im Bereich Lambach das HLF4 Mürzzuschlag sowie der 8000L Wassertank des DLZ Mürzzuschlag stationiert, die Wasserversorgung wurde über einen Löschteich mittels TS der Feuerwehr Langenwang sichergestellt. 
 
In der Zwischenzeit wurde seitens Einsatzleiter ABI Hans-Jürgen Sturm die Bereichsdrohne alarmiert, woraufhin die Feuerwehren Kindberg Stadt und Voestalpine Tubulars ausrückten. 
 
Die Brandbekämpfung mittels sogenanntem Zangenangriff zeigte gute Wirkung und der Brand konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden, von Brand-aus war jedoch noch keine Rede. Glutnester mussten aufgespürt, gelöscht und der Waldboden großflächig umgegraben werden. Im Zuge dessen wurde die Feuerwehr Kapellen und Altenberg/Rax alarmiert. 
 
Mühsam wurden diese Tätigkeiten mittels Wärmebildkameras, Schanzwerkzeugen und Löschrucksäcken durchgeführt. Auch diese Maßnahme zeigte Wirkung so konnte um ca 01:00 Uhr Früh vorläufiges Brand-aus gegeben werden. 
 
Die Hauptzubringleitung sowie einige Löschleitungen verblieben am Einsatzort, um im Falle einer erneuten Entzündung rasch reagieren zu können. Auch verblieb eine Löschbereitschaft über Nacht am Einsatzort. 
 
Am nächsten Tag wurde das betroffenen Areal abermals Kontrolliert und nach der positiven Kontrolle das verbliebene Material abgebaut. Die Reinigungsarbeiten dauerten den restlichen Tag an.
 
Durch das rasche Eingreifen, der reibungslosen Zusammenarbeit aller eingesetzten Einsatzkräfte und vorallem dem körperlichen Einsatz der Einsatzkräfte konnte eine Gefährdung der naheligenden Wohnsiedlungen und eine Ausbreitung verhindert werden. 
 
Die Feuerwehr Mürzzuschlag bedankt sich bei allen Einsatzkräften, dem DLZ Mürzzuschlag, der Polizei sowie Landwirt Robert Pimeshofer (Unterstützung mittels Wasserfass) für die reibungslose Zusammenarbeit! 

Eingesetzt waren:
FF Mürzzuschlag:
HLF4, LFA, RLF-T, LKWA, MZFA, MTF
Weitere Einsatzkräfte
FF Langenwang
BTF voestalpine Böhler Bleche
FF Spital am Semmering
FF Kapellen
FF Altenberg
FF Kindberg-Stadt
BTF voestalpine Tubulars
Polizei / Drohne
DLZ Mürzzuschlag
Landwirt mit Wasserfass

Mit ~100 Einsatzkräften

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