Hubschrauberabsturz im LKH Mürzzuschlag!

Die Abschnittsübung 2018 des Abschnittes II fand am Montag, 19.11.2018 im Gelände
des LKH Mürzzuschlag in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Polizei statt.
Übungsannahme war ein Helikopterabsturz direkt am Hubschrauberlandeplatz mit Brandentwicklung,
sowie einem schwer verletzten Piloten.
Durch diesen Brand kam es in Folge zu einem Brandausbruch im Trakt der medizinischen Abteilung.


Gemäß des Brandschutzplanes erging der Erstalarm an die Florianleitstelle Mürzzuschlag
vom Krankenhauspersonal.


Auf Grund der heiklen Schadenslage im LKH Gelände wurde unverzüglich
ein Abschnittsfeuerwehralarm im Abschnitt II ausgelöst.

Die ersteintreffende Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges Mürzzuschlag führte
die Löscharbeiten am Hubschrauber durch.
Der verletzte Pilot wurde unter Einsatz von schwerem Atemschutz aus der Gefahrenzone
gerettet und dem Roten Kreuz übergeben.
Fast zeitgleich traf die Mannschaft der BtF Hönigsberg ein und errichtete eine Einsatzleitung.
 
Die Einsatzkräfte der FF Langenwang führten am an den Landeplatz grenzenden Sauerstofftank
eine großflächige Kühlung mittels Hitzeschild durch.

Erschwerend kam noch hinzu, dass der Brand auf das westliche Krankenhausgebäude
übergriff und somit einen Alarm über die Brandmeldezentrale auslöste.
Das wiederum löste durch die Florianstation einen zusätzlichen Einsatz aus,  woraufhin die Atemschutzträger
der Btf Hönigsberg und der FF Spital a.S. die Menschenrettung aus dem 1. Obergeschoß durchführten.
Ein verletzter Feuerwehrmann musste über den Leiterweg mittels Drehleiter der FF Mürzzuschlag
aus dem Gebäude im 1. Stock gerettet werden.
 
Für die Aufbringung der Löschwassermenge und Herstellung der Zubringleitung von
ca. 200 Metern waren die Feuerwehrkräfte aus Steinhaus a.S. verantwortlich.
 
Insgesamt nahmen an dieser groß angelegten Übung die Feuerwehren

Btf Böhler Bleche GmbH, FF Langenwang, FF Mürzzuschlag, FF Spital am Semmering,
FF Steinhaus, das Rote Kreuz und die Polizei mit 12 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften teil.
Als Übungsbeobachter fungierte der örtliche Bürgermeister DI Karl Rudischer,
Vizebürgermeisterin Ing. Ursula Haghofer,  Vizebürgermeister LAbg. Arnd Meißl,
Katastrophenschutzreferent Günter Krause sowie Vertreter vom Roten Kreuz und der Polizei teil.

Bei der abschließenden Übungsnachbesprechung betonte
Abschnittskommandant DI (FH) Gerhard Asinger wie wichtig diese Beübung
war und bedankte sich bei Übungskoordinator BI Rainer Rath.


Auch LFR Bereichsfeuerwehrkommandant Rudolf Schober und BR Johann Eder-Schützenhofer
zeigten sich stolz gegenüber der Einsatzkräfte und des Erfolges sowie den gewonnenen Erkenntnissen dieser Übung.
Die dankenden Schlussworte kamen von den Vertretern der Politik.
Alle Teilnehmer wurden nach Abschluss der Übung zu einer Jause in das Rüsthaus Mürzzuschlag eingeladen.

Text/Foto: FFMzz, BFVMZ Pusterhofer